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Dienstag, 29. Juli 2014

Das große Einkochen geht weiter

Noch 6 Wochen bis zur Hochzeit. Der Countdown geht weiter und die Vorbereitungen werden – ach nennen wir es konkreter. So habe ich am Sonntag auch endlich meine Give Aways fertig gemacht. Nach meinen beiden Marmeladen wollte ich noch eine würzige Alternative bieten. Nach einiger Recherche bin ich dann auf ein hervorragendes Rezept für ein karamellisiertes Chutney aus roten Zwiebeln gestoßen.

So ging es also an die Arbeit. Mein Fazit: Ich werde es nie wieder tun. Sechs Kilo Zwiebel schälen und mehr als einen halben Tag mit Essig und seinen Dämpfen hantieren, war einfach zuviel für meine Haut. Ich glaube ich habe an meinen Händen eine ganze Hautschicht eingebüßt. Das Ergebnis kann sich allerdings sehen lassen. Das Rezept hat mich mehr als überzeugt, und findet im kleineren Rahmen sicher Wiederholung.

Für alle, die nicht wie ich 28, sondern nur sechs Gläser machen möchten, hier gibts das Rezept:

1,2 kg    rote Zwiebel, in feine Streifen geschnitten
90 g       Ingwer, gehackt
3            Chilischoten, getrocknet
450 g     brauner Zucker
100 ml   Wasser
520 ml   Sherry-Essig
3 EL      Senfkörner
3 MSP   Piment
Salz



Für das Chutney die Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Ingwer ebenfalls schälen und klein Schneiden oder reiben. Die Chilischoten mit den Fingern zerbröseln. Zucker in einem Topf mit schwerem Boden geben und goldbraun karamellisieren lassen.

Zwiebeln, Ingwer und Chilis in das Karamell geben und mit Essig und Wasser ablöschen. Vorsicht es spritzt. Alles gut verrühren bis sich der Kramell gelöst hat und dann die Senfkörner und den Piment dazu geben. Das Chutney dann bei mittlerer Hitze einkochen, bis sich die Flüssigkeit halbiert hat.

Das Chutney mit Salz abschmecken und noch heiß in kalt gespülte Gläser füllen und auf den Kopf stellen bis es vollkommen erkaltet ist.





Montag, 16. Juni 2014

Ihr süßen Früchtchen

Die Hochzeit rückt näher. In immer größeren Schritten und langsam beschäftige ich mich doch auch mit der Detailplanung. So wurde am Samstag der erste Teil unserer Give Aways gekocht, abgefüllt und vorerst mal im Keller verstaut. Richtig geraten: meine Gäste bekommen ein Gläschen hausgemachte Marmelade. Mit Liebe gemacht und mit noch mehr Liebe verpackt.

Da das Obst zur Zeit besonders günstig ist, ging es Samstag morgens auf den Markt um mit 12 Kilo frischen Obstes wieder nach Hause zu wackeln. Die Gläschen hatte ich schon letzte Woche im Internet bestellt.

Ich habe bis jetzt immer nur sehr klassische Sorten eingekocht. Anlässlich unseres Give Aways habe ich allerdings etwas gewagtere Kombinationen gemacht. Wer jetzt auch Lust bekommt süße Früchte in Gläser zu füllen – hier gibts die Rezepte:

Kirsch-Vanillemarmeldade mit Lavendel


1    kg Kirschen entsteint
1/2 kg Gelierzucker 1:2
1         Vanilleschote
1 EL    Lavendelblüten
Einmachgläser und ein Schuß Rum

Die Kirschen waschen und den Stein entfernen. Zusammen mit dem Gelierzucker in einen Topf geben und aufkochen lassen. Danach grob passieren und die Vanille und die Lavendelblüten dazugeben. Die Marmelade sollte ca. 10 Minuten sprudelnd kochen. Danach Gelierprobe machen und die Marmelade so heiß wie möglich in kalt gespülte Gläser füllen, einen Schuss Rum auf die Oberfläche geben, verschießen und auf dem Kopf erkalten lassen.








Birne-Zimtmarmelade mit Ingwer

1    kg leicht überreife Birnen
1/2 kg Gelierzucker
2 Stk.  Ingwer – etwa Daumengroß
1         Stange Zimt
Einmachgläser und ein Schuß Rum

Die Birnen schälen und entkernen und zusammen mit dem geschälten Ingwer und de Gelierzucker in einen Topf geben. Kurz aufkochen lassen und alles passieren. Den Zimt dazugeben und ca. 10 Minuten sprudelnd kochen lassen. Danach Gelierprobe machen und die Marmelade so heiß wie möglich in kalt gespülte Gläser füllen, einen Schuss Rum auf die Oberfläche geben, verschießen und auf dem Kopf erkalten lassen.




 Die Deckel habe ich mit verschiedenen Vintagestoffen überzogen und mit einem Band befestigt. Kurz vor der Hochzeit kommt noch ein Kärtchen dran, aber die muss ich noch basteln.




Sonntag, 16. März 2014

Kitty, Kitty. Bang, Bang.

Als bekennende Katzenliebhaberin könnte ich nicht widerstehen, als mein Kollege Phillip mir von einem abartigem Katzenstoff bei Komolka erzählt hat. Ein schnelles Handyfoto hat mich dann überzeugt. So wurde kurzerhand ein halber Meter des hässlichsten Bezugsstoffes aller Zeiten und ein fröhlich linkes Futter eingekauft.

Was darauf wurde? Eine fröhlich trashige Katzenclutch, die mich in der nächsten Zeit auf meinen Streifzügen begleiten wird. Zwar nichts fürs Büro – nicht wegen der Katzen, sondern wegen der fehlenden Henkel – aber sonst sehr vielfältig einsetzbar.

Die Größe habe ich von einer bestehenden Tasche abgenommen und auf jeder Seite einen Centimeter  Nahtzugabe addiert. Für den Verschluss habe ich einen 3 cm breiten Steg gezeichnet und dann einen Spitz bis zur halben Höhe der Tasche angezeichnet. Dann einfach alles ausschneiden und den Schnitt auf das Futter übertragen.


 Fertig sind dann sechs Zuschnitte. Drei für die Tasche und nochmal drei für das Futter. Zuerst habe ich die Klappe an das Rückenteil genäht und das ganz dann auf Links mit dem Futter verbunden. Dabei sollte man so nah wie möglich am Rand nähen, damit die Kanten schön werden. Das Vorderteil habe ich nur an der oberen Kante mit dem Futter vernäht.


 Danach einfach das Vorderteil mit dem Hinterteil auf Links zusammennähen und mit einem Zick-Zack-Stich versäubern. Umdrehen und fertig ist die Katzentasche. Als Verschluss habe ich einen Druckknopf per Hand angenäht, wer es mehr Fancy mag, kann natürlich auch einen Magnetverschluss verwenden. Voilá, fertig. Glücklich.





Mittwoch, 19. Februar 2014

Ein DIY Marathon für die Hochzeit: die erste Etappe

Das Angebot an Drucksorten ist unendlich. Und wenn ich sage unendlich, dann meine ich das auch so. Schon vor einiger Zeit habe ich festgestellt, dass mir die meisten Einladungsdesign, gerade auf dem Hochzeitsmarkt, nicht besonders gut gefallen. Also da gab es schon einige Firmen die tolle Sachen machen. Nicht nur toll, großartig sogar. Nur leider sind die wunderschönen Designs von Herz & Co und Konsorten leider nicht drin, in meinem doch sehr knapp bemessenen Budget.

Da ich meine Vorstellungen allerdings doch umsetzen wollte, wurde kurzerhand beschlossen, die Einladungen selbst zu designen und einige Bastelabende ins normale Wochenprogramm einzuschieben. Mittlerweile sind alle Einladungen verschickt und ausgeteilt. Somit ist die erste Etappe der Hochzeitsdrucksorten-Herstellung geschafft. Einige weitere fehlen noch, aber bis dahin habe ich noch etwas Zeit mich zu erholen.

Die "Mechanik" und das Design für die Wunscheinladungen war schnell gefunden. Vor eine größere Herausforderung stellte mich die Auswahl des Papiers. Dabei war der dünn gewordene Fachhandel auf dem Papiersektor eher enttäuschend. Berufsbedingt wurde dann auf den Großhandel zurück gegriffen. Entschieden habe ich mich schlussendlich für ein klassisches Industriepapier mit dem klingenden Namen "Rives Design", das eine feine und elegante Struktur mitbringt. Leider treibt es die Drucker in den Wahnsinn. Aber es war die Mühe Wert.

Veredelt haben wir die Kuverts und die Karten mit einer Handprägezange. Den Tipp habe ich von einem lieben Freund bekommen und ich muss gestehen, es war denkbar einfach und unkompliziert und das Ergebnis ist wirklich hübsch geworden.



Montag, 14. Oktober 2013

Das Dip Dye Shirt in Action

Heute habe ich gleich mein selbstgestaltetes Dip Dye-Shirt ausgeführt. Casual, mit Jeans und Strickweste. Die Grobstick-Teile mag ich ja in den Übergangsmonaten am allerliebsten. Mehr zum kleinen DIY-Projekt von Foxxshirts gibt es in Kürze hier am Blog.



 | Shirt DIY Projekt von Foxxshirts | Jeans H&M |
| Strickjacke Zara | Tasche Furla | Schuhe Deichmann |

Sonntag, 13. Oktober 2013

DIY: Dip Dye für Anfänger

Zehn Tage sind seit dem letzten Beitrag vergangen. Die letzten eineinhalb Wochen waren also gezeichnet von Terminen, endlosen Arbeitstagen und keiner Sekunde Zeit im Kalender. Tausende Ideen schwirren durch meinen Kopf und warten darauf, zu "Papier" gebracht zu werden. Bis es so weit ist, heißt es ordnen, selektieren und Ordnung schaffen in meinem Kopf- und Lebenschaos.

Da kam das DIY-Set von Foxxshirts gerade recht. So konnte ich heute den ganzen Tag Färben (neben dem Shirt auch meine Badewanne), basteln und verzieren. Es war meine erste Berührung mit dem Thema Dip Dye und ich muss sagen, dass ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden bin. Einzig die Handhabung der Textilfarben war nicht ganz meins.

Jetzt gibt es also einen Blick in mein heimisches Pop-Up-Design-Studio und was ich mit dem ganzen Material so angestellt habe. Morgen werde ich das gute Stück dann ausführen.


 Die Textilfarben müssen mit kochendem Wasser angerührt werden, da die Färbetemperatur nicht unter 60°C liegen darf. Mein Putzeimer hat das nur einmal ausgehalten. Bei der zweiten Farbe ist er leider durchgeschmolzen. Für das nächste Mal muss ich mir dann ein Metallgefäß besorgen.


Das nasse Shirt, oder was auch immer kommt dann in die heiße Farbbrühe. Dort bleibt es dann mal eine Stunde. Für den Ombre-Effekt, habe ich das Shirt alle 10 Minuten ein Stück weiter aus der Farbe gezogen.


Dem Set lagen etliche Nieten in zwei Formen und vier Größen bei. Ich habe mich für Pyramidennieten entschieden, die ich erst mal sortiert und aufgelegt habe, um mich auf ein Muster festzulegen.

Danach heißt es geduldig sein: platzieren, pieksen, umbiegen. Aber nach fast zwei Stunden war meine kleine Statement-Kette auf dem Shirt fertig. Ich freu mich schon, wenn ich das gute Teil morgen ausführen kann.



Sonntag, 18. August 2013

I love ... Schmuckaufbewahrung

Geordnetes Chaos macht das Leben erst so richtig lebenswert. Das ist auch der Leitsatz für meine Schmuckaufbewahrung, die ich in den letzten Jahren immer wieder verändert und optimiert habe. Herausgekommen ist dabei ein buntes Sammelsurium am Schachteln, Döschen und Schalen die ich auf Flohmärkten, im Urlaub und aus neuen Teilen zusammengesammelt habe. Highlight und Mittelpunkt meiner Aufbewahrung ist eine dreiteilige Etagere, die ich im Frühling auf dem Flohmarkt gekauft habe.

Das nicht so recht zusammenpasst gefällt mir eigentlich sehr gut. Jedes einzelne Teil hat eine kleine Geschichte und gefällt mir so wie es ist, auch wenn ich normalerweise nicht so auf Kitsch stehe. So haben alle meine wertvollen und weniger wertvollen Geschmeide ein schönes und dekoratives Zuhause.






Sonntag, 3. Februar 2013

Ein goldenes Wochenende

Inspiriert von den Deko-Ideen von Bikinis & Passports und Fashionpuppe, habe ich es gestern endlich geschafft eine Sprühdose mit goldenem Lack zu kaufen und alles anzusprühen, was ich in den letzten Wochen in meiner kleinen goldenen Kiste zusammengesammelt habe. Ihr könnt mir glauben, die Dämpfe dieser Dosen sind nicht ohne, ich bin noch immer etwas benommen ;-).

der Inhalt meiner Sprühkiste und die Bastelsachen  
ein kleiner Chevron-Versuch
und dann kam schon die Farbe
und noch mehr Farbe 
und dann war alles gülden
mit meiner Schale bin ich leider nicht so zufrieden
aber dafür gefällt mir der Rest umso besser